Wissenswertes

  Markstraße 21, 13409 Berlin

030 - 499 156 00

Parkett, Raumklima und Oberfläche

Das richtige Raumklima

Wenn wir über Parkett reden, ist dabei das Thema Raumklima einer der wichtigsten Punkte. Gerade durch den Einsatz der Fußbodenheizungen beim Parkett sind einige Dinge zu beachten. Das geeignetste Raumklima erreichen wir bei Temperaturen von 18-24°C und einer relativen Luftfeuchte von 45 bis 65%. Dies ist auch das für Ihr Wohlbefinden beste Raumklima.


Einige Fußboden Hersteller schränken diesen Bereich noch weiter ein. Gerade im Zeitraum von November bis März mit den zum Teil sehr niedrigen Außentemperaturen ist die Außenluft sehr trocken. Ihr Parkett reagiert darauf unter Umständen mit Fugenbildung oder auch Schlüsselungen, schwimmend verlegte Parkettböden können Hohlstellen bilden.

Die richtige Wahl der Oberfläche Ihres Holzfußbodens:

Parkett ist nicht gleich Parkett. Neben der Holzart, den optischen Ansprüchen an die Sortierung und der Stärke der Deckschicht spielen insbesondere die Qualität der Verbindung und die Oberflächenveredelung eine wichtige Rolle. Bei Parkettböden haben Sie die Wahl zwischen der natürlichen  Öl-Oberfläche. In der Regele benutzt man hierfür heute ein Hartwachsöl in welchem der Wachsanteil gleich enthalten ist. Oder Sie entscheiden sich für eine Lackversiegelung. Nach der neuen Gesetzeslage sollten hier nur PU-Acrylllacke, bekannt als "Wasserlack", zum Einsatz kommen.


Ob man sich für lackiertes oder geöltes Parkett entscheidet, ist (fast) reine Geschmackssache.


Eine Oberflächenbehandlung mit Öl lässt das Holz offenporig mit positiver Auswirkung auf den Feuchtausgleich und das Raumklima. Die Oberfläche wirkt sehr natürlich und sollte doch mal ein kleiner Schaden entstehen lässt sich dieser besser nachbessern. Bei der richtigen Pflege ist der Boden fast so widerstandsfähig wie ein lackierter Fußboden.


Für Lack spricht eine etwas leichtere Pflege und bedingt (s.o.) bessere Widerstandkraft gegen Feuchteeinwirkung und Schmutz und nach Wunsch ein höherer Glanzgrad , von seidenmatt bis hochglänzend, in der Oberfläche.


Steuervorteile für Handwerkerleistungen

Wenn Sie Steuervorteile für Parkett- und Bodenbelagsarbeiten und alle anderen Handwerkerleistungen in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie ein paar Tipps beachten. Machen Sie alles richtig, können Sie Ihre Zahlungen um bis zu 1.200 Euro pro Jahr senken.


Wann sich die Handwerkerleistung lohnt


  • Wenn es um kleinere Reparaturen in der Wohnung und am Haus geht, greifen viele Menschen erst einmal selbst zum Werkzeug. Seit jedoch die Steuervorteile im Zusammenhang mit Handwerkerleistungen ausgebaut wurden, kann es sich mehr als früher lohnen, einen Profi zu engagieren. Der Höchstbetrag, den Sie von der Steuer absetzen können, liegt bei 1.200 Euro im Jahr. Mit ein paar Tipps schaffen Sie es, das Maximum für sich herauszuholen.

Diese Arbeiten erkennt das Finanzamt an


  • Das Finanzamt erkennt Kosten für Handwerkerleistungen an, die der Renovierung , Modernisierung oder Instandhaltung einer Wohnung beziehungsweise eines Hauses dienen.


  • Dazu zählen zum Beispiel typische Schönheitsreparaturen wie Tapezieren und Streichen, aber auch Arbeiten am Dach und an den Außenwänden, Wartung und Austausch von Heizungsanlagen oder das Verlegen eines neuen Fußbodens. Handwerkerleistungen, für die Sie bereits andere Förderungen, insbesondere von der KfW bekommen haben, bringen Ihnen hingegen keine Steuervorteile.

So nutzen Sie die Steuervorteile


  • Der wichtigste Tipp für alle Mieter und Besitzer von Immobilien, die Steuervorteile im Zusammenhang mit Handwerkerleistungen nutzen wollen: Achten Sie auf eine korrekte Rechnung und bezahlen Sie nicht bar. Das Finanzamt erkennt nur Überweisungen auf das Konto des Handwerksbetriebs an. Und die Steuervorteile gelten nur für die Arbeitsleistung sowie die Kosten für die Anfahrt und die Maschinenmiete, nicht jedoch fürs Material.
  • Maximal können Sie gegenüber dem Finanzamt Handwerkerleistungen in Höhe von 6.000 Euro pro Jahr geltend machen. Der maximale Steuervorteil beläuft sich auf zwanzig Prozent dieser Summe, also höchstens 1.200 Euro. Dieser Höchstbetrag gilt auch dann nur einmal pro Jahr, wenn Sie mehrere Wohnungen nutzen.

Es handelt sich hierbei lediglich um Tipps & Tricks, genauere Informationen erhalten Sie vom Finanzamt oder Ihrem Steuerberater!